Der Inzidenzwert ist in Ostholstein ebenso wie in Schleswig-Holstein und bundesweit erneut gestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. In Ostholstein liegt der Wert mit 38,9 jedoch fast am Ende der Skala (vor den Kreisen Plön mit 27,2 und Nordfriesland mit 18,7). Die höchsten Werte werden landesweit in den Kreisen Segeberg (107,9) und Pinneberg (105,0) und der Stadt Flensburg (104,3) verzeichnet. Es folgen die Kreise Stormarn (89,3), Herzogtum Lauenburg (82,8) und Steinburg (75,6). In der Hansestadt Lübeck liegt der Wert nunmehr bei 61,9.

Im Norden hat Schleswig-Holstein (66,6) weiterhin den niedrigsten Wert registriert. Mecklenburg-Vorpommern 103,7; Niedersachsen 111,5; Bremen 130,9; Hamburg 137,0.

Bundesweit stieg der Inzidenzwert von Sonnabend (124,9) auf Sonntag (129,7). Vor einer Woche lag er bei 104.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem bundeseigenen Robert-Koch-Institut binnen eines Tages 17.176 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 90 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 13.733 Neuinfektionen registriert.

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Der Kreis Ostholstein hat die Maskenpflicht angepasst. Es sei weiterhin damit zur rechnen, dass angesichts steigender Temperaturen und gerade bei gutem Wetter bestimmte Bereiche, insbesondere Promenaden, verstärkt von Spaziergängern aufgesucht werden, heißt es in der Allgemeinverfügung weiter. Änderungen gab es unter anderem in Grömitz, Dahme und Kellenhusen. Dort wurde die Pflicht zeitlich neu geregelt und um den gesamten Bereich des Yachthafens in Grömitz erweitert. In Scharbeutz und Timmendorfer Strand gilt die Maskenpflicht auch am Ostermontag.  Auch auf Fehmarn gilt nun wieder die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Burg und den Yachthäfen Burgstaaken und Orth. Mehr dazu hier

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Bei einer Demonstration unter dem Motto „Sofortige Beendigung der Corona-Maßnahmen“ haben am Sonnabendnachmittag (27.3.) ab 14 Uhr wiederholt mehrere Personen an einem bei der Versammlungsbehörde Lübeck angemeldeten Autokorso teilgenommen. Die genehmigte Aufzugsroute führte durch die Stadtteile St. Lorenz, St. Jürgen und St. Gertrud. Während der Demonstration kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen. Einsatzkräfte der Polizei begleiteten das Demonstrationsgeschehen in enger Abstimmung mit der Versammlungsbehörde. Insgesamt waren 32 Fahrzeuge in den Korso involviert. Während der Demonstration versuchten vereinzelte Kleingruppen von Radfahrern, den Aufzug punktuell zu stören. Dieses wurde durch die Polizei unterbunden; zu größeren Störungen kam es nicht.

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Die Handballer der HSG Ostsee werden sich an der Pokalrunde der 3. Liga beteiligen, die der Deutsche Handball-Bund als Ersatz für die abgebrochene Punktspielrunde organisiert. Die Pokalrunde soll am 10./11. April beginnen. Die Mannschaften müssen sich unmittelbar vor dem Spiel auf das Corona-Virus testen lassen. Die Kosten trägt der Verein; daher hat die HSG Ostsee Unterstützung aus den Corona-Hilfen für den Profisport beantragt.

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Das Sealife-Center in Timmendorfer Strand ist wieder geöffnet. Der Besuch ist mit gebuchten und datierten Onlinetickets möglich. Der Eintritt ist nur mit einer FFP-2-Maske ohne Ventil gestattet. Die Öffnungszeit ist täglich von 11 bis 17 Uhr. Mehr unter www.sealife.de

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