Foto: arstodo

Fehmarn – Ein 580 Meter langer Teilabschnitt des kombinierten Fuß- und Radweges von Burg nach Burgtiefe auf Fehmarn kann saniert werden. Das Innenministerium hat der Stadt Fehmarn in dieser Woche seine Zustimmung zum Mitteleinsatz von bis zu 483.787,63 Euro erteilt.

„Ich finde es toll, dass mit Mitteln der Städtebauförderung ein Teil des Ostseeradweges und die Hauptzuwegung zu den beliebten Südstränden der Insel Fehmarn saniert werden können. Die derzeit geringe Breite von 2,50 Meter ist für eine gemeinsame Nutzung durch Radfahrerinnen und Fußgänger einfach zu schmal. Und der bauliche Zustand ist auch kein Aushängeschild für Schleswig-Holstein mehr“, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack in Kiel. Mit der geplanten Verbreiterung des Fuß- und Radweges auf vier Meter könne nun der zunehmenden Bedeutung des Radverkehrs Rechnung getragen und eine gemeinsame Nutzung ermöglicht werden.

Aufwertung des Stadtbildes

Die Neugestaltung des Fuß- und Radweges im Bereich der südlichen Strandallee werte das Stadtbild und die Promenade entlang der Möweninsel nachhaltig auf. „Davon werden sowohl die Inselbewohner als auch der gesamte Tourismus profitieren. Wir versprechen uns davon, dass sich künftig mehr Menschen für den dann attraktiven, umweltfreundlicheren Weg nach Burgtiefe entscheiden werden“, so die Ministerin.

Der Fuß- und Radweg Strandallee ist eingebettet in ein Vogelschutzgebiet. Um diese attraktive landschaftliche Umgebung noch stärker zu erleben, wird die Anzahl der drei bereits vorhandenen, mit Liegebänken ausgestatteten Aufenthaltsinseln verdoppelt. Dabei werden die drei neuen Aufenthaltsinseln mit Sitzbänken mit Armlehnen ergänzt, so dass alle Altersgruppen die Möglichkeit zum Verweilen haben. Alle Aufenthaltsinseln erhalten zudem Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie Mülleimer.

Mehr Platz für Wurzeln der Alleebäume

Mit der Neugestaltung des Fuß- und Radweges Strandallee wird auch die Chance ergriffen, den Wurzeln der straßenseitigen Alleebäume mehr Platz zu geben, so dass der Weg insgesamt um 50 cm von den Bäumen nach Westen verlegt wird.

Die Stadt Fehmarn wird seit dem Jahr 2014 mit Städtebauförderungsmitteln des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“, seit 2020 aus dem Programm „Lebendige Zentren“, unterstützt. Für die städtebauliche Gesamtmaßnahme wurden bislang Städtebauförderungsmittel in Höhe von 6.891.000 Euro, jeweils 2.297.000 Euro von Bund, Land und Stadt, bereitgestellt.

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