Foto: arstodo

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist wieder angestiegen – bundesweit, landesweit und im Kreis Ostholstein. In Ostholstein stieg der Wert auf 34,9 (gestern 29,9). Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter mitteilt (Stand 4.3., 3.11 Uhr), liegt der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen Tage auf 100.000 Einwohner berechnet darstellt, bundesweit bei 64,7 (am Mittwoch bei 64,0) und in Schleswig-Holstein mit 47,7 ebenfalls über dem Stand des Vortags (46,4).

Weitere Werte aus Schleswig-Holstein:

Stadt Flensburg 144,2 (gestern 153,1)

Kreis Schleswig/Flensburg 66,1 (gestern 69,1)

Kreis Segeberg 49,8 (gestern 45,5)

Hansestadt Lübeck 33,7 (gestern 38,3)

Kreis Plön 24,9 (gestern 26,4)

Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter dem RKI 11.912 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 43 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle innerhalb von 24 Stunden wird mit 359 angegeben.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sprach in der vergangenen Nacht nach stundenlangen Verhandlungen in der Bund-Länder-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel von einem „echten Perspektivplan mit realistischen Öffnungsschritten“. Günther begrüßte, dass künftig der Inzidenzwert 50 eine entscheidende Rolle bei weiteren Lockerungen des Lockdowns spiele – und nicht mehr der Wert von 35. Über die geplanten Maßnahmen wird Günther heute ab 13 Uhr in einer Sondersitzung des Landtags informieren.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher indes reagierte mit Skepsis. Ein Rückfall und erneut eskalierende Infektionszahlen müssten dringend verhindert werden.

Gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Kreis Ostholstein haben seit Jahresbeginn wieder die Möglichkeit, neue Fördermittel bei der AOK NordWest für spezielle Selbsthilfeprojekte zu beantragen. Eine offizielle Abgabefrist für die Anträge gibt es nicht. Die Mittel sind begrenzt. Auch wenn die Corona-Pandemie im abgelaufenen Jahr so manchem Selbsthilfeprojekt einen Strich durch die Rechnung gemacht hat: „Wir rufen alle heimischen Selbsthilfegruppen ausdrücklich dazu auf, in diesem Jahr neue Projekte anzugehen und dafür Fördergelder rasch zu beantragen, bevor das Selbsthilfebudget ausgeschöpft ist“, rät AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Informationen zu förderfähigen Projekten gibt es bei Annegret Finnern unter der Rufnummer 0800-2655-504936. Weitere Informationen zu den Förderanträgen finden Interessierte im Internet unter aok.de/nw Stichwort ‚Selbsthilfe‘.

Der Umweltbeirat Bad Schwartau hat in Abstimmung mit Landwirten in den vergangenen Tagen circa 50 neue Sträucher auf freien Knickstellen Richtung Pohnsdorf gepflanzt. Dabei kamen Schneeball, Hartriegel, Pfaffenhüttchen und Haselnuss in die Erde.

Die Hansestadt Lübeck feiert ihre Mitgliedschaft in der RAD.SH, der kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein. Gemeinden, Städte und Kreise aus ganz Schleswig-Holstein sind Teil dieses Netzwerkes. Die Mitgliedsurkunde erhielt Bürgermeister Jan Lindenau coronabedingt per Post von Dr. Olaf Tauras, Oberbürgermeister von Neumünster und Vorsitzender der RAD.SH. Lindenau: „Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieses Netzwerkes geworden sind. Die Hansestadt Lübeck hat in den letzten Jahren einiges für den Fuß- und Radverkehr getan. So wurden die Radwege in Teilen der Travemünder Allee und Travemünder Landstraße ausgebaut. In der Fregattenstraße und in der Artlenburger Straße wurden Schutzstreifen angelegt. Auch in Zukunft werden wir uns weiterhin für den Fuß- und Radverkehr einsetzen. Der Neubau eines Radschnellwegs, eines Fahrradparkdecks am Hauptbahnhof Lübeck und der Stadtgrabenbrücke sind nur einige Leuchtturmprojekte. Die Mitgliedschaft in der RAD.SH wird uns dabei eine große Hilfe sein.“

Schirmherr der RAD.SH ist Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. Er begrüßt das Engagement der Stadt und hofft, dass noch viele weitere Kommunen

Derzeit sind 54 Kommunen und Kreise aus Schleswig–Holstein Mitglied, damit sind mehr als 1,9 Millionen Bürgerinnen und Bürger vertreten. Landesarbeitsgemeinschaften zum Fuß- und Radverkehr gibt es auch in elf anderen Bundesländern. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Vereins: www.rad.sh

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