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Eutin – Ein Ausfall der Gasversorgung in Eutin hat in der Nacht zum Sonnabend für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Stadtwerken gesorgt. Rund 5500 Gaskunden des Versorgungsunternehmens werden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, die Absperrhähne in ihren Häusern zu schließen und sich im Rundfunk oder über die sozialen Medien über die weitere Entwicklung der Störung zu informieren.

Von dem Ausfall sind auch die Gemeinden Malente, Süsel, Bosau und Kasseedorf betroffen.

Zu dem Ausfall der Energieversorgung kam es, nachdem im Bereich von Malente-Gremsmühlen bei Wartungsarbeiten der SH Netz AG ein Gasleck aufgetreten war und die Versorgung aus Sicherheitsgründen vollständig heruntergefahren werden musste. Diese Maßnahme hatte auch Auswirkungen auf das Gasnetz der Stadtwerke Eutin GmbH (SWE).

„Die Absperrung in Malente führte bei uns zu einer automatischen Schließung der Schieber, so dass der Gasdruck in den Leitungen auf Null abfiel“, sagte Christian Kulessa als Technischer Leiter der Stadtwerke. Im Verwaltungsgebäude des Unternehmens wurde ein Krisenstab unter Leitung von Eutins Bürgermeister Carsten Behnk und SWE-Geschäftsführer Marc Mißling gebildet.

Eine der wichtigsten Aufgaben besteht darin, die Wärmeversorgung besonders empfindlicher Abnehmer wie Altenheime und Kliniken zu sichern. Außerdem muss die betroffene Bevölkerung aufgefordert werden, die Absperrhähne in den Häusern zu schließen, um nach Abschluss der Reparaturarbeiten der SH Netz AG in Malente die Hausversorgung wieder risikolos und störungsfrei hochfahren zu können. (PM FW Eutin)

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