Hauptbahnhof Lübeck - Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes haben erneut Schwerpunktkontrollen am Lübecker Hauptbahnhof vorgenommen. Ziel der Maßnahme am Donnerstag (9.4.) war die Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr. Insgesamt wurden acht Verstöße festgestellt.

Von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr waren insgesamt 14 Kontrollkräfte im Einsatz, darunter drei Beamte der Landespolizei, fünf der Bundespolizei sowie sechs Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes. Ziel der Maßnahme war die Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr.

Im Rahmen der Kontrolle wurden rund 90 Personen überprüft. Der Großteil der Reisenden zeigte dabei Verständnis für die Maßnahmen.

Es wurden zwei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Verdacht auf Kokainbesitz) und eine Strafanzeige nach dem Konsumcannabisgesetz (Abgabe von Cannabis an Minderjährige) gefertigt. Zudem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Waffengesetz (mitgeführtes Klappmesser und Pfefferspray), zwei Verstöße nach dem Arzneimittelgesetz (Besitz verschreibungspflichtiger Medikamente) sowie ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz (Abgabe von Tabakerzeugnissen an Minderjährige) festgestellt.

Auch in Zukunft sind weitere Kontrollmaßnahmen geplant.