Oldenburg i.H. – Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages am 22. Januar 2026 erinnerte die Stadt Oldenburg
in Holstein an die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft und würdigte ihre langjährige Städtepartnerschaft mit der Stadt Blain in Frankreich.
Das Oldenburger Rathaus erstrahlte deshalb in den Farben der französischen Trikolore und auch die Flagge der
Stadt Blain wurde zu Ehren dieses Tages gehisst. Am Sonnabend gab es ein „digitales Frühstück“ des Städtepartnerschaftsvereins. Bei Kaffee und Brötchen tauschte man sich mit den Freunden in einer Videokonferenz über aktuelle Themen aus und besprach auch bereits Aktionen anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Jahr 2027.

Der Deutsch-Französische Tag geht auf den Élysée-Vertrag zurück, der am 22. Januar 1963 von Deutschland und Frankreich unterzeichnet wurde und den Grundstein für eine enge politische, kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit legte. Städtepartnerschaften wie die zwischen Oldenburg und Blain machen diese Freundschaft bis heute auf kommunaler Ebene lebendig.
Seit dem Jahr 2017 verbindet beide Städte ein intensiver Austausch, der durch Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern, Schul- und Jugendaustausche, Vereinskontakte sowie gemeinsame kulturelle Projekte geprägt ist. Diese persönlichen Kontakte tragen wesentlich zum gegenseitigen Verständnis und zu einem starken europäischen Zusammenhalt bei.
„Unsere Städtepartnerschaft ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Europa im Alltag funktioniert – durch Begegnung, Dialog und Freundschaft“, betonen Sylvaine Mody (Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins) und Bürgermeister Jörg Saba. Gerade in herausfordernden Zeiten sei die Pflege internationaler Partnerschaften von besonderer
Bedeutung.
Die Stadt Oldenburg in Holstein versteht den Deutsch-Französischen Tag als Einladung, die Beziehungen zu Blain weiter zu vertiefen und das gemeinsame Engagement für ein offenes, solidarisches und friedliches Europa fortzusetzen.









