Berlin – Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist bundesweit nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gegenüber dem Vortag (110,4) gestiegen – auf 120,6. Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Corona-Virus angesteckt haben.

Die rund 400 Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 24.097 Neuinfektionen (gestern 25.464) mit dem Corona-Virus gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 246 Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI 18.129 Neuinfektionen und 120 Todesfälle gemeldet.  

Weiterhin veröffentlicht das RKI auf einer seiner Internet-Seiten dazu einen  Hinweis: „Rund um die Osterfeiertage und -ferien ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass aufgrund der Ferienzeit weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Aus diesem Grund veröffentlicht OH-AKTUELL auch heute (10.4.) nur eine Kurzfassung der RKI-Informationen. In Schleswig-Holstein ist der Inzidenzwert weiter angestiegen von 64,5 auf 65,8, ebenso im Kreis Ostholstein deutlich von 42,9 auf 45,9.

Die Hansestadt Lübeck verzeichnet einen starken Anstieg von 58,7 auf 79,4.

Der höchste Wert im Land besteht weiterhin im Kreis Herzogtum Lauenburg (115,1). Stadt Neumünster 101,0; Kreis Segeberg 98,9. Kreis Pinneberg 81,3. Kreis Stormarn 74,1. Kiel 66,5.

Im Norden sind die Inzidenzwerte erneut durchgängig gestiegen: Bremen 123,5;  Hamburg 111,0; Mecklenburg-Vorpommern 109,8; Niedersachsen 86,5; Schleswig-Holstein 65,8.

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