SH-Liga: Derbe Klatsche für VfL zum Saisonstart

Bad Schwartau – Für den Oberliga-Absteiger VfL Bad Schwartau hat es gleich zum Saisonstart eine deftige Heimniederlage mit 13:24 (4:15) gegen den Lauenburger SV gegeben. Nun heißt es schnell das Spiel abhaken, Fehler aufarbeiten und nach vorne schauen.

VfL Bad Schwartau – Lauenburger SV 13:24 (4:15)
Den Saisonstart in der Schleswig-Holstein-Liga (SH-Liga) hatte sich der VfL Bad Schwartau auch anders vorgestellt. Aber zwölf schwache Minuten der ersten Halbzeit besiegelten vor 103 Zuschauern die 13:24 (4:15) Niederlage gegen den Lauenburger SV, den Tabellensechsten der vergangenen Saison.

Bereits nach 41 Sekunden netzte Lisa Matzke zur 1:0-Führung ein, was auch die einzige des Spiels blieb. Nach dem 4:1 für den Gast verkürzte Nadja Gierke in der 10. Minute auf 3:4 und es war noch alles im grünen Bereich. Es folgte der unverständliche Einbruch, im Angriff wurde überhastet abgeschlossen. In der Abwehr fehlte die Abstimmung. So kamen die Lauenburgerinnen durch einfache Rückraumwürfe und Kreisanspiele immer wieder zu Torerfolgen.

Auch probierten die Spielerinnen immer wieder im eins gegen eins mit dem Kopf durch die Wand zum Erfolg zu kommen. Der Gegner bedankte sich mit einem 8:0-Lauf und zog spielentscheidend auf 12:3 davon. Mit einem 4:15 ging die Mannschaft von Trainer Sven Kröger in die Pause.

Die Worte des Trainers schienen auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Die Abwehr stabilisierte sich, auch dank guter Paraden von Frauke Staaß im Tor. Es wurde mit Tempo nach vorne gespielt und das Spiel in der zweiten Halbzeit völlig ausgeglichen gestaltet. So hieß es am Ende zwar 13:24, aber das totale Desaster, wie es sich in der ersten Halbzeit angebahnte, blieb aus.

Die Mannschaft zeigte zwei Gesichter, einmal auf SH-Liga Niveau, dann wieder wie ein Kreisligist. Erfreulich für den Trainer ist die zweite Halbzeit, die zeigte, dass mit Mannschaften wie dem Lauenburger SV mitgehalten werden kann.

Torschützen für VfL Bad Schwartau:
Sina Schlör (3), Nadja Gierke (2/1), Franziska Semik und Melina Burckhardt (je 2), Sarah Nadolni und Charlotte Gutsch (je 1/1), Lisa Matzke und Sarah Diekert (je 1)

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