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Handball-Landesliga: Nur die HSG Wagrien fährt doppelte Punkte ein

Eutin – In der Handball-Landesliga-Süd hat es bei den Frauen den ATSV Stockelsdorf II sowie HSG Holsteinische Schweiz auswärts erwischt. Stodo unterliegt dem Tabellenzweiten HSG Horst/Kiebitzreihe mit 22:29 (13:15) und die HSG Holsteinische Schweiz bei der GHG Hahnheide knapp mit 24:25 (11:14). Bei den Männern punktet die HSG Wagrien gegen die Lübecker Turnerschaft mit 34:29 (17:18). Während der ATSV Stockelsdorf beim Tabellenführer HSG Horst/Kiebitzreihe mit 24:25 (17:14) denkbar knapp an einer Sensation vorbei schrammt. Auch die HSG Holsteinische Schweiz muss sich bei der HSG Störtal Hummeln im Endspurt mit 22:23 (7:12) geschlagen geben.

Frauen:
HSG Horst/Kiebitzreihe – ATSV Stockelsdorf II 29:22 (15:13)
Der ATSV Stockelsdorf II hat gegen den Tabellenzweiten HSG Horst/Kiebitzreihe nach langem Kampf mit 22:29 (13:15) verloren. Wechselnde Führungen mit einem offenen Schlagabtausch zeichneten die erste Halbzeit aus, wo am Ende der Favorit siegreich blieb und der ATSV II das Nachsehen hatte.

Die erste Halbzeit war geprägt von einem Spiel mit offenem Visier, wo die Führungen wechselten. In der 21. Minute lag Stodo mit 12:9 in Front, hatte dann eine Schwächephase, ließ fünf Treffer des Gastgebers zu, der wieder die Führung mit 14:12 an sich riss und mit 15:13 in die Pause verschwand.

Nach der Pause erhöhte die HSG den Abstand auf drei Treffer und dieser Abstand galt noch in der 47. Minute beim 21:18. Der ATSV II bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel und ließ die Gastgeber bis zur 55. Minute auf 28:20 enteilen und der Drops war gelutscht. Der Rest zum 29:22-Endstand war nur noch Formsache.

Für den ATSV Stockelsdorf geht es am 18. November um 15.30 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den BSV Kisdorf um die nächsten Punkte.

GHG Hahnheide – HSG Holsteinische Schweiz 25:24 (14:11)
Nach anfänglicher Führung hat die HSG Holsteinische Schweiz das Zepter aus der Hand gegeben und lief in der ersten Halbzeit ständig hinterher. Ab der 40. Minute war das Spiel ausgeglichen, es gelang aber nur der Ausgleich und am Ende hatte die GHG Hahnheide vor heimischer Kulisse glücklich mit 25:24 (14:11) gewonnen. Die HSG belegt mit 6:10 Punkten jetzt Rang 10 und verpasste den Anschluss zum Mittelfeld herzustellen.

Nach der 2:1-Führung der HSG in der 6. Minute kam der Gastgeber besser ins Spiel, glich nicht nur aus sondern übernahm auch die Führung. Die HSG fand kein Mittel und lief ständig hinterher, so ging es über 4:8 (17.) und 9:11 (25.) mit einem 11:14 in die Pause.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, doch mit zunehmender Spieldauer bekam der Gast Zugriff aufs Spiel und witterte Morgenluft. Er glich in der 41. Minute zum 18:18 aus und legte gleich zwei Treffer bis zur 46. Minute zum 20:18 nach. In der 54. Minute der erneute Ausgleich beim 22:22, doch die HSG Holsteinische Schweiz legte noch wieder vor und führte in der 57. Minute mit 24:23. Eine Zeitstrafe gegen die HSG brachte noch einmal die Wende zu Gunsten der GHG Hahnheide, die am Ende 25:24 siegte.

Für die HSG Holsteinische Schweiz geht es am 18. November um 17 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenzweiten HSG Horst/Kiebitzreihe wieder um Punkte.

Männer:
HSG Wagrien – Lübecker Turnerschaft 34:29 (17:18)
In dem torreichen Spiel hat die HSG Wagrien die Lübecker Turnerschaft mit einem 34:29 (17:18) auf die Heimreise geschickt und belegt nun mit 8:8 Punkten Platz 8.

Nach einer schnellen 3:1-Führung in der 3. Minute gab es eine kleine Schwächephase, die Lübecker Turnerschaft bekam Oberwasser und übernahm die Führung. Nach zehn Minuten war die Phase überstanden und der Gastgeber hatte das Spiel wieder im Griff, drehte den Spieß um und hatte wieder die Nase vorn. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dem Gast, der eine knappe 18:17-Führung mit in die Kabine nahm.

Wagrien kam frischer aus der Kabine und legte entscheidend eine 3-Tore-Führung in der 36. Minute vor. Nach kurzzeitigem Anschluss durch LT setzte sich die HSG von der 45. Minute an weiter ab und brachte einen 34:29-Sieg ins Ziel.

Für die HSG Wagrien geht es am 18. November um 19.30 Uhr zum Tabellendritten ATSV Stockelsdorf.

HSG Horst/Kiebitzreihe – ATSV Stockelsdorf 25:24 (14:17)
Die torreiche erste Halbzeit hat der ATSV Stockelsdorf für sich entschieden, unterlag am Ende aber knapp dem Tabellenführer HSG Horst/Kiebitzreihe mit 24:25 (17:14) und verpasste die Überraschung.

Der ATSV übernahm von der ersten Minute an die Initiative und hatte die Nase vorne, setzte sich aber nicht entscheidend ab, der Gastgeber blieb dran und glich in der 17. Minute zum 8:8 aus. Stockelsdorf kam zurück und schaffte zur Pause eine 17:14-Führung.

Bereits in der 33. Minute lag der Gast mit 20:15 vorn, der Tabellenführer wankte, er fiel aber nicht. In der 46. Minute beim 21:21 war die Partie wieder offen. Nach dem 23:23 besaß der ATSV eine doppelte Überzahl, die nur zur 24:23-Führung kurz vor Ablauf der Zeitstrafen genutzt wurde. Dieses beflügelte die HSG und sie setzten den Schlusspunkt mit dem 25:24-Siegtreffer bei der Schlusssirene.

Für den ATSV Stockelsdorf heißt der nächste Gegner 18. November um 19.30 Uhr vor heimischem Publikum HSG Wagrien.

HSG Störtal Hummeln – HSG Holsteinische Schweiz 23:22 (12:7)
Nach verschlafener erster Halbzeit hat die HSG Holsteinische Schweiz nach der 22:23 (7:12)-Niederlage bei der HSG Störtal Hummeln den Kontakt zur Spitzengruppe verloren.

Der Start im Auswärtsspiel war suboptimal aus Sicht der HSG Holsteinische Schweiz, sie lagen in der 4. Minute mit 1:4 hinten. Sie kamen immer einen Schritt zu spät und fanden in der ersten Halbzeit kein Mittel gegen die Gastgeber. So ging es über 3:6 (9.) und 6:10 (22.) mit 7:12 in die Pause.

Langsam kontrollierten die Ostholsteiner den Gegner, holten Tor um Tor auf, glichen in der 43. Minute zum 14:14 aus und übernahmen erstmals in der 50. Minute beim 17:16 die Führung. Diese Führung hatte nicht lange Bestand, so drehte der Gastgeber das Spiel wieder zu seinen Gunsten und es gelang lediglich in der Schlusssekunde noch der Anschlusstreffer zum 22:23-Endstand aus Sicht der HSG Holsteinische Schweiz.

Für die HSG Holsteinische Schweiz heißt es am 18. November um 19 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenführer HSG Horst/Kiebitzreihe anzutreten.

Der 9. Spieltag in der Übersicht:
Frauen:
HSG Horst/Kiebitzreihe – ATSV Stockelsdorf II 29:22
BSV Kisdorf – Lübecker Turnerschaft 28:18
THW Kiel – SV Sülfeld 12:21
TuS Lübeck 93 – HSG Tills Löwen 29:23
SG Kollmar/Neuendorf – Henstedt-Ulzburg II 27:18
VfL Geesthacht – SC Nahe 08 30:22
GHG Hahnheide – HSG Holsteinische Schweiz 25:24

Männer:
HSG Horst/Kiebitzreihe – ATSV Stockelsdorf 25:24
SG Glinde/Reinbek – TSV Ellerau 23:30
HSG Wagrien – Lübecker Turnerschaft 34:29
TSV Plön – HSG Kremperheide/Münsterdorf 27:27
HSG Tills Löwen – Lauenburger SV 37:26
VfL Geesthacht – SG Boostedt/Großenaspe 22:26
HSG Störtal Hummeln – HSG Holsteinische Schweiz 23:22

Am 18. und 19. November wird wie folgt gespielt:
Frauen:
THW Kiel – VfL Geesthacht
ATSV Stockelsdorf II – BSV Kisdorf
GHG Hahnheide – VfL Geesthacht
HSG Holsteinische Schweiz – HSG Horst/Kiebitzreihe
Lübecker Turnerschaft – TuS Lübeck 93
HSG Tills Löwen – SG Kollmar/Neuendorf
Henstedt-Ulzburg II – THW Kiel
SV Sülfeld – SC Nahe 08

Männer:
SG Boostedt/Großenaspe – TSV Plön
HSG Holsteinische Schweiz – HSG Horst/Kiebitzreihe
Lübecker Turnerschaft – SG Glinde/Reinbek
ATSV Stockelsdorf – HSG Wagrien
TSV Ellerau – VfL Geesthacht
HSG Störtal Hummeln – HSG Tills Löwen
HSG Kremperheide/Münsterdorf – Lauenburger SV

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