Lübeck – Ein bislang noch unbekannter Pkw ist am Sonnabend (31.10.) mit einem plötzlich auf die Fahrbahn laufenden Hund kollidiert. Der junge Labrador-Retriever wurde am Hinterlauf verletzt. Ohne sich um das Tier zu kümmern oder einen Personalienaustausch vorzunehmen, entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle. Die Polizei Blankensee ermittelt und bittet um Hinweise zur Aufklärung des Geschehens.
Wie die Polizei weiter mitteilt, habe sich der 29 Jahre alte Hundehalter, gegen 14.50 Uhr im Garten eines Grundstücks in der Adalbert-Stifter-Straße im Lübecker Stadtteil St. Jürgen aufgehalten, um Halloween-Vorbereitungen zu treffen.
Sein sechs Monate alter Labrador Retriever-Welpe habe sich derweil angeleint im Hausflur befunden. In einem unbeobachteten Moment soll das Tier sich losgerissen, unvermittelt auf die Fahrbahn und in die Front eines vorbeifahrenden grünen Audi A8 gelaufen sein. Der aus Richtung Dorfstraße kommende Pkw sei nach dem Zusammenstoß für einen kurzen Augenblick gestoppt worden. Anschließend habe sich der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin, ohne einen etwaig entstandenen Schaden begutachtet oder sich um den Hund gekümmert zu haben, in Richtung Mönkhofer Weg abgesetzt.
Der Hundewelpe habe einen Kreuzbandanriss am Hinterlauf erlitten. Die Behandlungskosten würden sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag belaufen.
Die Polizei in Blankensee ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet den verantwortlichen Fahrer oder die verantwortliche Fahrerin der grünen Audi Limousine, mutmaßlich Modell D2, aber auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der zentralen Rufnummer 0451-131 0 bei der Polizei zu melden. Hinweise darauf, dass der Pkw zu schnell unterwegs gewesen sein könnte oder dieser dem Tier hätte ausweichen können, liegen nicht vor.







