(Foto: ar)

Kiel – Nach den Worten von Bildungsministerin Karin Prien sind die Schulen in Schleswig-Holstein gut in das neue Jahr gestartet. „Die Schulen in Schleswig-Holstein haben sich problemlos auf die verschärften Hygienebedingungen und erhöhte Testfrequenz eingestellt“, sagte sie heute (11. 1.) in Kiel.

Die Schulleitungen hätten mit großer Professionalität und Routine die Rückkehr in den Schulalltag organisiert. Einen besonderen Dank richtete Prien an die Eltern, die „unserer Bitte gefolgt sind, und sich mit ihren Kindern schon am Sonntag in die Warteschlangen vor den Testzentren eingereiht haben, um sich und ihre Kinder testen zu lassen.“ Das zeige ein großes Verantwortungsbewusstsein. Gleichwohl sei ein Anstieg der Infektionen – analog zum Geschehen insgesamt – bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen.

„Wir beobachten das Geschehen engmaschig und stimmen uns ständig auch mit unseren wissenschaftlichen Expertinnen und Experten ab“, betonte die Ministerin und verwies in dem Zusammenhang auf die erhöhte Testfrequenz an den Schulen. Mit diesen Testungen könnten potenziell Infizierte rechtzeitig erkannt werden und die Sicherheit für alle verbessert werden.

An den Schulen wurden am Montag insgesamt rund 270.000 Tests durchgeführt. Davon waren 665 positiv: 663 Schülerinnen und Schüler und 2 Lehrkräfte. Alle Daten finden sich auf dem Dashboard des Ministeriums, auf dem die Entwicklung tagesaktuell und transparent nachzuvollziehen sei: https://schuldashboard.sh.polyteia.de/app/school_reporting/covid19_lagebild_schulen/zusammenfassung

Bereits in den letzten Schulwochen vor den Weihnachtsferien hatte sich demnach ein gewisser Anstieg in der Zahl der an die Schulen gemeldeten positiven PCR-Tests der Schülerinnen und Schüler abgezeichnet. Mit der Gesamtinzidenz sind in Schleswig-Holstein in den vergangenen drei Wochen auch die Fallzahlen während der Ferien bei Kindern und Jugendlichen gestiegen. Die Zahl der Infektionen (absolut) bei Kindern und Jugendlichen lag noch in der 51. Woche bei  503 (Kinder) und 678 (Jugendliche) und hat sich im Verlauf der Ferien erhöht auf (Stand Sonntag) 800 (Kinder) und 3.009 (Jugendliche). Das bedeutet in der Inzidenz einen Anstieg von 389 (Kinder) und 262 (Jugendliche) in der 51. Woche auf 619 (Kinder) und 1.162 (Jugendliche) in der 1. Woche. Am gestrigen Montag wurden 1.549 Schülerinnen und Schüler und 77 positiv getestete Lehrkräfte gemeldet. Dabei ist davon auszugehen, dass es sich um die gesammelten Nachmeldungen aus den ersten 10 Tagen des neuen Kalenderjahres handelt.

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